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GS
Fra
Patriarchale Belastungsstörung : Geschlecht, Klasse und Psyche
Frasl, Beatrice, 2022| Verfügbar |
Ja (1)
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| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch | ||||
| ISBN | 978-3-7099-8175-7 | ||||
| Verfasser | Frasl, Beatrice
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| Systematik | GS - Gesellschaft, Soziologie, Ethnologie | ||||
| Schlagworte | Psychotherapie, Gewalt, Patriarchat, Feminismus, Belastungsstörung, Leistungsgesellschaft, Psychische Erkrankung, Gesundheitssystem, Care Arbeit | ||||
| Verlag | Haymon Verlag | ||||
| Ort | Innsbruck | ||||
| Jahr | 2022 | ||||
| Umfang | 384 Seiten | ||||
| Altersbeschränkung | keine | ||||
| Auflage | 1. Auflage | ||||
| Sprache | deutsch | ||||
| Verfasserangabe | Beatrice Frasl | ||||
| Annotation | Psychische Gesundheit ist politisch In Ländern wie Deutschland und Österreich können wir uns auf eine medizinische Notversorgung verlassen. Gibt es einen Unfall, wird ein Rettungswagen gerufen, Patient*innen werden in ein Krankenhaus gebracht und schnellstmöglich versorgt. Selbstverständlich, oder? Immerhin wäre es für uns unvorstellbar, mit einem Knochenbruch wieder nach Hause geschickt zu werden, einschließlich einer Wartefrist von sechs Wochen. Bis ein Behandlungsplatz zur Verfügung steht. In etwa Menschen, die Krisen erleben, werden häufig alleingelassen. Überdurchschnittlich betroffen sind dabei Frauen, denn strukturelle Faktoren sind mitunter ausschlagebend, wenn es um psychische Krankheiten geht. Frausein im Patricharchat bedeutet Gefährdung auf vielen Ebenen: prekäre Lebensumstände, körperliche und psychische Gewalt, die Doppelbelastung durch Arbeit und Care-Arbeit - all das wirkt sich auf die mentale Gesundheit von Frauen und den Zugang zu Hilfsangeboten aus. Die Wissenschaftlerin deckt die Verbindungen zwischen Patriarchat und psychischer Gesundheit auf und stellt klar: Es ist an der Zeit, laut zu sein, Tabus zu durchbrechen, um ein besseres Leben zu ermöglichen. Für uns alle.so gestaltet sich jedoch die Situation im Bereich der psychischen Erkrankungen. Denn: Unser Gesundheitssystem schreibt, als Teil unseres Gesellschaftssystems, Ungleichheiten fort. Sozialer und ökonomischer Background, kulturelle Rahmenbedingungen und der neoliberale Leistungsgedanke bestimmen, wer gesund ist und wer nicht, wer krank sein darf und letztendlich auch: wem Behandlungsmöglichkeiten offenstehen und wem diese verwehrt bleiben.Die Wissenschaftlerin deckt die Verbindungen zwischen Patriarchat und psychischer Gesundheit auf und stellt klar: Es ist an der Zeit, laut zu sein, Tabus zu durchbrechen, um ein besseres Leben zu ermöglichen. |
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